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Gewässerumgestaltung am Rohrbach
im Baugebiet "Alter Sportplatz Rohrbach"
in Sinsheim-Rohrbach
Bausumme: ca. 125.000,00 €
Bauzeit: ca. April 2017 – Juni 2017
Bauherr: Stadt Sinsheim 
Telefon: +49 7261 / 404 - 0

Beschreibung:

Die Gewässerumgestaltung des Rohrbachs westlich des Neubaugebietes "Alter Sportplatz" im Sinsheimer Stadtteil Rohrbach erstreckt sich auf einer Gesamtlänge von ca. 430 m.
Es handelt sich hierbei um keine Hochwasserschutzmaßnahme. Die Gewässerumgestaltung am Rohrbach dient ausschließlich als ökologische Ausgleichsmaßnahme zur Baugebietserschließung.
Die vorgesehene Gewässergestaltung wird durch folgende Grundsätze und Maßnahmen beschrieben:


Abschnitt 1 (St. 0+0,00 bis 0+290,00):
- Verlagerung/Neugestaltung des Bachlaufes in Anlehnung an das gewässerspezifische Leitbild, d. h. längsgestreckter Gewässerlauf mit klein-mäandrierender Gewässersohle und wechselnden Böschungsneigungen. Die Lage des neuen Gewässerverlaufs orientiert sich dabei an den Vorgaben de Grünordnungsplanes.
Die neuen Böschungen weisen wechselnde Neigungen von ca. 1 : 4 bis 1 : 2 auf. Die Sohlbreite des Rohrbachs schwankt zwischen 30 und 50 cm.
- Weitgehender Erhalt von bestehenden Gehölzen, Schutz der Gehölzbestände während der Bauphase
- Aus sicherheitstechnischen und gestalterischen Gründen, soll die provisorische Überfahrt zum ehemaligen Gerätehaus des Sportplatzes entfernt werden. Ohne die Beseitigung dieser Überfahrt, müsste das Bachbett im vorhandenen Gewässerbett verbleiben. Die Zufahrt zum ehemaligen Gerätehaus erfolgt in Zukunft über das neue Wohngebiet. Um den Fußgängerverkehr über den Rohrbach aufrecht erhalten zu können soll zu einem späteren Zeitpunkt ein Fußgängersteg auf Höhe der Gewässerstation 0+163,00 errichtet werden. 

Abschnitt 2 (St. 0+290,00 bis 0+430,00):
Die ingenieurtechnischen Maßnahmen im Abschnitt 2 beschränken sich lediglich auf die Durchführung von Böschungsabflachungen linksseitig des Gewässerlaufes in den gehölzfreien Bereichen. Der vorhandene Grasweg wird dafür in Anspruch genommen. Die neuen Böschungen weisen ebenfalls wechselnde Neigungen von ca. 1 : 4 bis 1 : 2 auf, die Sohle bleibt unverändert. Am Ausbauende ist ein bestehende Absturz durch den Einbau einer Steinschüttung auszugleichen.
Es sind hauptsächlich Erdarbeiten zur Neuprofilierung des Gewässerlaufs auszuführen. Das im Baufeld gewonnene Aushubmaterial ist in den still zu legenden Gewässerabschnitten als Verfüllmaterial wieder einzubauen. Das Material ist gegebenfalls durch Kalkzugabe aufzubereiten.
Die Böschung muss in Einzelabschnitten mittels Blocksatz aus Naturstein abgefangen werden. Es ist ein quaderförrmiger Blocksatz HMB 1000/3000 bzw. in den oberen Lagen mit Steinen der Klasse HMB 300/1000 herzustellen. Die Böschungssicherung erhält ein vliesummanteltes Auflager aus Grobschlag 40/90 mm. Die Bettung der Steine erfolgt bedarfsweise in Einkornbeton 8/16 mm. Als Sohlsicherung des Rohrbachs im Anschlussbereich der Ausbauabschnitte und imr Bereich der Einleitungen von Drainagen und Seiteneinläufen ist die Herstellung einer Steinschüttung mit Wasserbausteinen LMB 5/40 mm geplant. Im Bereich der Wasserwechselzone ist an den Böschungsflanken alS Sicherungsmaßnahme ebenfalls eine Steinschüttung auszuführen. Art und Umfang erfolgt jeweils nach gemeinsamer Festlegung in der Örtlichkeit.

Maschinen Update 2016

Neuzugänge im Maschinenpark Quartal 4.2016
   

Maschinen Update 2017

Neuzugänge im Maschinenpark Quartal 1.2017
  • Bomag Walze DW 213 D-5
  • Müller Vibrator MS6 HFB-SG mit Seitengreifer-Spannvorrichtung MS-SG
  • Müller Baggeranbaubohrgetriebe mit Bohrzubehör
  • Mulchgerät SEPPI M. STAR-FC hyd 125 für Anbau an 15-25t Bagger
  • Kreiselpumpe BBA

Neuzugänge im Maschinenpark Quartal 3.2017

Der Umwelt zuliebe

Sämtliche Kettenbagger der Böwingloh & Helfbernd GmbH werden seit dem 01.01.2014 mit der Bio-Hydraulikflüssigkeit PANOLIN HLP SYNTH (umweltschonend) betrieben.

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