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Entsiegelung des Helpensteiner Baches
im Bereich Wegberg-Petersholz
im Kreis Heinsberg
Bausumme: ca. 85.500,00 €
Bauzeit: ca. August 2017 – November 2017
Bauherr: Kreis Heinsberg, Umweltamt
Telefon: +49 2452 / 13 - 0

Beschreibung:

Der Helpensteiner Bach fließt vom Gelände des ehemaligen Flugplatzes Wegberg-Wildenrath in nördliche, später in westliche Richtung und mündet auf niederländischem Gebiet als Rothenbach in die Rur, nachdem er zuvor über einige Kilometer die deutsch niederländische Grenze gebildet hat. Seine Gesamtlänge beträgt ca. 15 km.

Er fließt im unteren und mittleren Abschnitt weitgehend naturnah. Der Lauf des Helpensteiner Baches führt fast ausschließlich durch Bruchwaldgebiete, die als Naturschutzgebiet ausgewiesen sind und entsprechende feucht-nasse Moorwälder beherbergen. Die Wasserführung des Helpensteiner Baches wird insbesondere im Oberlauf durch künstliche Verrieselungsmaßnahmen der RWE-Power AG sichergestellt. Damit soll vermieden werden, dass die Erlenbruchwälder tagebaubedingte Schäden durch Grundwasserabsenkung erleiden. Im Bereich östlich der ehemaligen Militärsiedlung Petersholz, die heute als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt wird, ist der Helpensteiner Bach auf einer Länge von ca. 765 m mit Ufer- und Sohlbefestigungen verbaut. Von den 765 m Befestigungen sind ca. 515 m Rasengittersteine und weitere ca. 250 m trapezförmige Beton-Sohlschalen. Ziel ist es, hier einen naturnäheren Lauf durch Entnahme sowohl der Beton-Sohlschalen wie auch der Rasengittersteine wiederherzustellen. Damit soll den Zielen der Wasserrahmenrichtlinie hinsichtlich der ökologischen Durchgängigkeit als auch den Zielen des Naturschutzes nachgekommen werden. 

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