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Verbesserung der Durchgängigkeit
der Wieslauter, Umbau Wehr 6 Sanbühlerhof 
in Dahner Felsenland
Bausumme: ca. 107.000,00 €
Bauzeit: ca. Dezember 2016 – März 2017
Bauherr: Verbandsgemeinde Dahn  
Telefon: +49 6391 / 9196 - 00

Beschreibung: 

Die Verbandsgemeinde Dahner Felsenland beabsichtigt die Wiederherstellung der ökologischen
Durchgängigkeit der Wieslauter durch den Umbau von Wehranlagen.
Ziel ist es, die Längsdurchgängigkeit der Wieslauter für die aquatische Fauna im Bereich der
Verbandsgemeinde Dahner Felsenland wieder herzustellen. Ausgangspunkt hierfür ist die im Jahr 2000
in Kraft getretenen EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL).
Die Wehranlagen wurden damals im Zuge der Errichtung des Wiesenbewässerungssystems, mit bis zu
über einem Meter hohen Abstürzen hergestellt.Diese Querbauwerke in Form von Wehranlagen sind eine
unpassierbare Barriere für viele aquatische Tiere.
Dabei handelt es sich auch um historische Wehranlagen, die früher zur landwirtschaftlichen
Wiesenbewässerung dienten.
Der Umbau der Wehranlage 6 ist nach dem bereits erfolgten Umbau der Wehranlage 8 "Wehr an der
Kläranlage" und beauftragte Umbau der Wehranlage 7 "Wehr am Schützenhaus" das dritte, von
insgesamt acht Wehranlagen entlang der Wieslauter.
Wehr Nr. 6: "Wehr am Sandbühlerhof".
Durch die geplante Baumaßnahme an der Wieslauter soll die Wehranlage 6 aus historischen Gründen
erneuert und dabei die Längsdurchgängigkeit für die aquatische Fauna wie Bachforelle, Bachneunauge
sowie insbesondere benthale Wirbellose in der Wieslauter hergestellt werden. Innerhalb des
Bachbettes bei der Wehranlage wird eine Fischaufstiegsanlage errichtet. Hierdurch wird erreicht,
dass sowohl der Zugang als auch der Austausch von Lebensräumen in der Wieslauter für die
aquatischen Tiere, gewährleistet wird.
Die Fischaufstiegsanlage wird in Form einer Sohlengleite ("Raue Rampe") mit Beckenstruktur
hergestellt. Die Beckenbreite der FAA entspricht der Bachbreite der Wieslauter an dieser Stelle,
was die grundsätzliche Auffindbarkeit dieser Anlagen für die aquatische Fauna gewährleistet.
Die Beckenlänge (lichtes Maß) soll etwa 5,85 m betragen. Die Schlitzbreite beträgt immer 0,90 m
und hält die Mindestanforderungen für die natürlicherweise vorkommende Fischfauna (ForellenÄschenregion)
der Wieslauter ein.
Das Gefälle soll 2,3% betragen, was 1:43 entspricht.
Die Block- und Störsteine ragen in der Regel bis zu 80 cm über die Gewässersohle hinaus und werden
teilweise in Beton gesetzt, um einen kraftschlüssigen Verbund zum Gewässerbett zu gewährleisten.
Auf die Sohle soll mit einer mindestens 20 cm dicken Schicht Substrat, das ein ausgeprägtes
Lückensystem bildet, bedeckt sein. Dieses Sohlsubstrat besteht aus größeren Steinen als
Stützmaterial mit einem lichten Abstand von ca. 15 cm zueinander und verschiedenen Füllmaterialien
(kleinere Steine), welche in das Lückensystem eingebracht werden. Dabei sollen die Steinspitzen
des Stützmaterials ca. 8 cm über das Füllmaterial hinaus ragen, um einen strömungsberuhigten
Korridor für bodenorientierte und schwimmschwache Arten in Sohlnähe bereitzustellen.
Die Böschungen zu den Fischaufstiegsanlagen und manche Uferbereiche an der Wieslauter sollen durch
Blocksteinsätze und Schüttsteine gemäß beigefügten Plänen stabilisiert und gesichert werden.
Die natürliche Böschungsneigung der Wieslauter liegt zwischen 1:1 bis 1:2.
Die Steinsätze werden mit einem Versatz von ca. 5 cm. hergestellt.
Darüber hinaus wird die Infrastruktur der Wehranlage inkl. zweier Holzstege wie deren
Fundamente erneuert.
Ebenfalls Teil der Baumaßnahme ist die Errichtung eines Wiesenhanggrabens, der wieder neu
aktiviert wird. Die Baggerarbeiten hierfür können teilweise vom seitlichen Ufer nur mit
Baggermatrazen durchgeführt werden. Die Aufwendungen hierfür sind in den jeweiligen
Einheitspreisen einzukalkulieren.Sämtliche Geräte und Maschinen sind den Geländeverhältnissen
anzupassen.

Maschinen Update 2016

Neuzugänge im Maschinenpark Quartal 4.2016
   

Maschinen Update 2017

Neuzugänge im Maschinenpark Quartal 1.2017
  • Bomag Walze DW 213 D-5
  • Müller Vibrator MS6 HFB-SG mit Seitengreifer-Spannvorrichtung MS-SG
  • Müller Baggeranbaubohrgetriebe mit Bohrzubehör
  • Mulchgerät SEPPI M. STAR-FC hyd 125 für Anbau an 15-25t Bagger
  • Kreiselpumpe BBA

Neuzugänge im Maschinenpark Quartal 3.2017

Der Umwelt zuliebe

Sämtliche Kettenbagger der Böwingloh & Helfbernd GmbH werden seit dem 01.01.2014 mit der Bio-Hydraulikflüssigkeit PANOLIN HLP SYNTH (umweltschonend) betrieben.

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