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Life-Projekt Nebenrinne
Abschnitt 1 - Seitenarm
in Bislich-Vahnum
Bausumme: ca. 445.000,00 €
Bauzeit: ca. Oktober 2016 – Juni 2018
Bauherr: NABU Naturschutzstation Niederrhein e.V. 
Telefon: +49 2826 / 91876 - 00 

Beschreibung:

Die NABU-Naturschutzstation Niederrhein gestaltet im Zuge des LIFE-Projektes
"Nebenrinne Bislich-Vahnum", Abschnitt 1 einen Rhein-Seitenarm und bindet ihn
an den Rhein an.

Am Niederrhein im Bereich Bislich-Vahnum springt der Banndeich auf gut
3 km Länge etwa 500 m vom Rhein zurück. Hier zieht sich rheinparallel eine
Geländesenke durch das Vorland, die im Wesentlichen von Restgewässern
früherer Kiesabgrabungen und Bodenentnahmen (Geländevertiefungen)
eingenommen wird. Das rechte Rheinvorland mit den Restgewässern befindet
zwischen Rhein-km 823,6 bis Rhein-km 825,7. Der um zusetzende
Abschnitt für den Seitenarm liegt zwischen Rhein-km 823,6 bis Rhein-km
824,9. Der Teilabschnitt ist rd. 430 m lang. Der Zulauf zum geplanten Seitenarm
erfolgt ab einem GIW2002 (gleichwertiger Wasserstand im Rhein)
von 11,55 mNHN im Einlaufbereich bei Rhein-km 823,6. Hier befindet sich
im Gelände eine dammähnliche Struktur. In der dammähnlichen Struktur
hat sich durch Hochwasserereignisse eine natürliche Flutrinne ausgebildet.
Die dammähnliche Struktur wird durch ein Bauwerk bestehend aus zwei
Durchlässen und einem befestigten Überströmungsbereich ersetzt. Der
Überströmungsbereich wird durch einen befestigten Wirtschaftsweg aus
Rasengittersteinen hergestellt. Die Arbeiten zur Herstellung der Nebenrinne
und des Einlaufbereiches umfassen Erdarbeiten von ca. 18.500,0 m³. Je
nach Wasserstand erfolgen die Arbeiten unter Wasser. Rund 14.900,0 m³
sind der Verwertung und Entsorgung zuzuführen. Der Rest des Bodens von
rd. 3.600,0 m³ wird für die Gestaltung des Einlaufbereiches
wiederverwendet.
Zwischen Einlaufbereich und geplanter Nebenrinne befindet sich ein
Restgewässer. In dem Restgewässer wird kein Boden der Abgrabungen
eingebaut. Hier erfolgen Geländemodellierungen zur Schaffung von
Steilufern, Flachwasserbereichen und Geländesenken im Vorland.

 

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