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Gartenschau Eppingen 2021 
Garten- und Landschaftsbauarbeiten 
zur Renaturierung in Eppingen
Bausumme: ca. 885.000,00 €
Bauzeit: ca. Januar 2019 – Januar 2020
Bauherr: Eigenbetrieb Gartenschau Eppingen 2021
Telefon: 07262 / 920 - 0

Beschreibung:

Die Stadt Eppingen richtet im Jahr 2021 die regionale baden-württembergische
Gartenschau aus. Die rund 21.000 Einwohner zählende Stadt liegt im Landkreis
Heilbronn im Kraichgau. Ziel der Maßnahme ist eine zukunftsfähige und nachhaltige
Aufwertung der öffentlichen Freiräume entlang der historischen Altstadt von Eppingen,
die eine positive und ganzheitliche Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft, die
Lebensqualität und den Tourismus haben wird.
Die Renaturierung der Bachläufe von Elsenz und Hilsbach ist eine Kernmaßnahme für die
Gartenschau mit dem Ziel, die beiden Bäche im innerstädtischen Raum naturnah zu
gestalten und gleichzeitig attraktive Aufenthaltsräume für die Bewohner und Besucher zu
schaffen. Die Optimierung der hydrologischen und ökologischen Gewässerbedingungen
wird angestrebt. In späteren Bauabschnitten sollen die Neuanlage des Weihers auf den
Bahnhofswiesen, vier neue Brücken, Aufenthaltsbereiche am Wasser, die Umgestaltung
der historischen Gärten sowie des Steinplatzes umgesetzt werden.
Das Bearbeitungsgebiet zur Renaturierung umfasst die Elsenz von der Mühlbacher
Straße im Westen bis zum Zusammenfluss mit dem Hilsbach im Osten (ca. 900m) sowie
des Hilsbachs vom Szigetvarplatz bis um Zusammenfluss mit der Elsenz (ca. 200m).
Die Elsenz und der Hilsbach werden als Bachläufe des Gewässertyps 6 und somit
feinmaterialreiche, karbonatische Mittelgebirgsbäche (Leitbild Keuperbach) eingestuft.
Im Bearbeitungsgebiet verläuft die Elsenz „weitgehend innerhalb eines teilweise
befestigten Trapezprofiles und ist in den Brückenbereichen durch senkrechte Uferwände
gefasst. Die geringe Fließgeschwindigkeit aufgrund des bestehenden Querprofils und
Gefälles führt zu Schlammablagerungen von bis zu 70cm Stärke. Im Bereich der
Bahnhofstrasse ist die Elsenz auf einer Länge von ca. 70m als betonverpanzertes
Muldenprofil mit Schwellen an Beginn und Ende ausgebildet. Der Hilsbach verläuft vom
Altstadtring bis zum Zusammenfluss ebenfalls in einem Trapezprofil. Im Bereich der
Brücke befindet sich linksseitig eine senkrechte Begrenzungsmauer. Am Zusammenfluss
finden sich Sedimente bis zu 70cm Stärke aufgrund der geringen Fließgeschwindigkeit.
 
Folgende Maßnahmen sind geplant:

• Entschlammung und Sohloptimierung: ca. 1.200 m3
• Bodenabtrag: ca. 4.850 m3
• Oberbodeneinbau: ca. 1.650 m3
• Neuprofilierung Gewässerbett: ca. 6.100 m2
• Verlegung des Gewässerverlaufes im Bereich des geplanten Weihers: ca. 100m
• Dammschüttung entlang Weiher: ca 30 m3
• Einbau von Strukturelementen
• Neupflanzungen: ca. 121 St. Bäume, 1.260 St. Sträucher, 51 St. Kletterpflanzen, 4.300 St. Stauden
• Ansaaten Rasen, Uferböschung und Fettwiese: 6.880 m2
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