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Ökologische Verbesserung des Haarbach Unterlauf
von km 0,00 bis 2,72 in Gladbeck
Bauzeit: 2010
Bausumme: ca. 1.075.000,00 €
Ansprechpartner:
Emschergenossenschaft 22-GM in Essen
Telefon: 0201 / 104 - 0

 

Allgemeines:

ART UND UMFANG DER ARBEITEN

Die Emschergenossenschaft beabsichtigt, den Haarbach derart umzubauen, dass hierdurch eine ökologische Verbesserung des Gewässers erreicht wird.

Die ökologische Verbesserung des Haarbaches in Gladbeck ist eine Teilmaßnahme des Umbaus des Boyesystems.

Der folgend beschriebene Bauabschnitt betrifft den Haarbach von km 0,00 bis km 2,72. Er wird von der Einmündung in die Boye und dem Auslauf aus dem verrohrten Abschnitt in Höhe der Haldenstraße begrenzt.

Wesentliche Grundlage für die ökologische Verbesserung des Haarbachs ist die Trennung des Abwassers aus dem Gewässer. Ab dem Übernahmeschacht S30 am neuen Auslauf aus dem verrohrten Abschnitt auf Höhe der Haldenstr. bis zur Einleitung in die Boye wurde dafür ein neuer Abwasserkanal auf der rechten bzw. linken Seite parallel zum Bach und zumeist auch außerhalb der Gewässerparzelle gebaut. Der Abwasserkanal ist seit 2006 in Betrieb.

 

Folgende Maßnahmen sind für die weitere Fertigstellung vorgesehen:

- Abbruch und Entsorgung von 6 Stück stillgelegten Absturzbauwerken entlang des Bachverlaufes

- Abbruch und Entsorgung der vorhandenen Sohlschalen und Profilierung eines offenen, kurvenförmig geführten, natürlichen Gewässers entlang des Verlaufes des Haarbaches von der Einleitstelle bei km 2,72 bis zur Bottroper Straße, ca. 1650 m lang

- Abbruch und Entsorgung der vorhandenen Sohlschalen und Profilierung eines offenen, kurvenförmig geführten, natürlichen Gewässers entlang des Verlaufes des Haarbaches innerhalb des Spundwandprofils von der Bottroper bei km 0,96 bis zur Öffnung des Gewässers am Zulauf zum Retentionsbodenfilters (Schacht S3) bei km 0,19, ca. 770 m lang

- Abbruch und Entsorgung der vorhandenen Sohlschalen und Profilierung eines offenen, kurvenförmig geführten, natürlichen Gewässers entlang des Verlaufes des Haarbaches Spundwandprofil bei km 0,19 bis zur Anbindung an die Boye, ca. 190 m lang

- Oberbodenarbeiten, ca. 30.000 m2

- Erdarbeiten, Bodenaushub und Transport, ca. 26.000m3

- Wasserbauliche Arbeiten, Reinwasserzuläufe herstellen, ca. 6 Stück

- Substratauffüllung innerhalb des von 2 Stück Gewässerdurchlässen (Kampstr. und Bottroper Straße)

- Herstellung von 9 Stück Sohlgleiten mit Holzpfahlreihe, davon 2 Stück Sohlgleiten mit Abdichtung durch bindiges Bodenmaterial.

- Herstellung eines Schotterrasenweges, ca. 8.000 m2

- Abschnittsweise Nutzung eines bestehenden Schotterrasenweges als Baustraße einschließlich laufender zwischenzeitlicher Ausbesserung von Schadstellen

- Landschaftsbauarbeiten

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