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Neubau von Fischaufstiegen  
Untere Mühle und Wolfertschleuse 
in Bötzingen
Bausumme: ca. 205.000,00 €
Bauzeit: Juni 2016 - September 2016
Bauherr: Regierungspräsidium Freiburg
Telefon: +49 761 / 208 - 0
 
Diese Baumaßnahme beinhaltet die Herstellung von Fischaufstiegsanlagen neben der Wolfertschleuse und an der Unteren Mühle in Bötzingen
 
Wolfertschleuse:
 
Die Einleitung des Wassers vom Mühlbach in den Nägelegraben erfolgt über die Wolfertschleuse. Um den Fischen den Aufstieg vom Nägelegraben in den Mühlbach zu ermöglichen wird westlich des Nägelegrabens eine Fischaufstiegsanlage eingerichtet.
Es ist ein ca. 60m langes mäanderndes Bachbett mit wechselndem Querschnitt anzulegen. Für die Beruhigungszonen sind Querriegel aus quaderförmigen Blocksteinen mit einer V-förmigen Durchflussöffnung einzubauen.
Die Sohle und die Böschungen sind mit in Beton versetzten Steinsätzen bzw. Steinschüttungen zu sichern. Zur Trennung der Sohlsubtrate mit dem anstehenden Boden sind stellenweise Vliesstoffe zu verlegen. Um die Gefahr der Versickerung auszuschließen sind Geotextile Dichtungsbahnen im Sohlbereich einzubauen. Im Kreuzungsbereich mit dem Wirtschaftsweg ist ein Rechteckdurchlass aus Betonfertigteilen zu versetzen. Am Einlauf sind ein Schwimmbalken und Pegellatten zu montieren.
 
Untere Mühle:
 
Die bestehende Wehrschwelle ist teilweise abzubrechen. Die unterhalb des Wehres liegende Bachsohle ist als Schrägrampe zu profilieren. Die Schrägrampe ist stellenweise auf beiden Seiten mit Winkelelementen aus Stahlbeton einzufassen. Im Abstand von 2,40m sind Querriegel aus Blocksteinen zu setzen. In den Querriegeln sind versetzte Durchflussöffnungen vorzusehen. Das Gerinne ist trapez-förmig mit einer Steinschüttung aus Wasserbausteinen LMB 10/60 auszubilden. Zwischen den Querriegeln sind Störsteine zu platzieren.
Während den Arbeiten ist der Mühlbach still zu legen. Hierzu wird der Mühlbach ca. 100m flussaufwärts in den parallel fließenden Riedgraben umgeleitet. Zwischen Mühlbach und Riedgraben ist ein trapezförmiger Graben als vorübergehendes Bachbett auszuheben. Der Aushub ist nördlich des Grabens als Damm anzulegen. Der Damm dient als Schutzmaßnahme für die Bebauung bei außergewöhnlichen Wasserständen.
 
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