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Sanierung und Renaturierung an der Werre
in Kirchlengern im Industriegebiet Oberbehme
Bausumme: ca. 185.000,00 €
Bauzeit: 2014
Bauherr: DSK Bielefeld
Telefon: +49 521 / 864 - 0

 

 

 

Die vorh. Wehrkrone des Alten Behmer Wehres soll profilgerecht zurückgebaut werden. In der Mitte des Restbauwerkes wird eine Niedrigwasserfließrinne profiliert. Diese Rinne ist ca. 1,5 m breit und ca. 20 cm tief. Das Restbauwerk erhält im Querprofil beidseitig ein gleichmäßiges geringes Gefälle von den Bauwerksseiten hin zu der Niedrigwasserfließrinne.

Der unmittelbar im Unterwasser des Wehres befindliche Kolk wird mit dem Abbruchmaterial der Wehrkrone verfüllt. Über dem Felsabraum wird eine Deckschicht d = 50 cm aus einer Steinschüttung LMB 10/60 angeordnet. Auf diese Weise wird die Gewässersohle auf einer Strecke von ca. 80 m angeglichen.

Es entsteht in diesem Bereich ein Sohlgefälle von ca. 9 %o.

Die Uferbereiche im Umfeld des Wehres werden mit einer Steinschüttung LMB 10/60 vor Erosion geschützt. Der auf diese Weise gesicherte Uferbereich reicht ca. 1 m höher, als der errechnete Mittelwasserstand. Die Höhe dieser Ufersicherung verringert sich im Unterwasser des Wehres gleichmäßig auf einer Länge von ca. 50 m und im Oberwasser des Wehres auf einer Länge von ca. 5 m. Am Westufer befindet sich unmittelbar am vorhandenen Wehr eine Uferbefestigung. Diese Befestigung bleibt erhalten.

Für den Betrieb des Kanusportes werden NACH Abschluss der Bauarbeiten (Sohlgleite) der Bauzeit 2 Anlegestellen errichtet.

Im oberen Bereich des Ausleitungsgrabens der Oberbehmer Mühle sollen Stillgewässer (gepl. Artenschutzteiche) angelegt werden. Es ist eine Erweiterung der bereits vorhandenen Vertiefungen auf etwa 1,0 m unter Wasserspiegel im Randbereich bzw. bis 1,5 m in Gewässermitte vorgesehen. Die Stillgewässer sollen den im Gebiet des Werreufers vorkommenden Arten als Rückzuggebiete und Laichgewässer dienen.

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