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am Mühlenwehr S17
Bauzeit: 2012
Bausumme: ca. 255.000,00 €
Bauherr: Unterhaltungsverband Nr 46 Wietze in Burgwedel
Telefon: +49 5139 / 690536

 

 

Wehranlage S17 "Wietze"

Mit dem Ziel die Durchgängigkeit und Durchwanderbarkeit für das gesamte Einzugsgebiet der Wietze zu verbessern, beabsichtigt der UHV Wietze am Mühlenwehr in Wietze eine Aufstiegsanlage in Form eines naturnah gestalteten, dem Naturraum angepassten Umgehungsgerinnes zu realisieren.

Die Aufstiegsanlage wird rechtsseitig der Wietze angeordnet. Sie erhält eine Länge von rd. 270 m und soll mit unterschiedlichen Breiten, Tiefen und Sohlneigungen ausgeführt werden, sodass dieser Bereich einen eigenständigen Lebensraum darstellt und gleichzeitig die Funktion eines Ersatzhabitates bekommt.

Ausgehend von einer Sohlhöhe des Umfluters im Oberwasser von 28,73 m NHN und einer Einmündung im Unterwasser auf einer Höhe von 27,74 m NHN, ist durch das Umgehungsbauwerk eine Höhendifferenz von rd. 1,00 m zu überwinden.

Der Zulauf zur Aufstiegsanlage liegt auf der rechten Seite, ca. 150 m oberhalb des vorh. Wehres und rd. 12 m unterhalb der Fußgängerbrücke. Der Zulauf soll in möglichst spitzem Winkel zum Zulaufbauwerk führen. Im Oberwasser spiegelt der Umfluter etwa mit dem Wasserspiegel der Wietze aus.

Das Gerinne wird auf einer Länge von rd. 90 m in nördlicher Richtung entlang des befestigten Weges zwischen Wietze und Hombostel bis zur Zufahrt vom Mühlenweg aus geführt. Dann verläuft es auf einer Länge von 110 m parallel zu der Grenze des Ortsteils Achterbuh in nordwestlicher Richtung. Auf der übrigen Strecke von rd. 70 m schlängelt sich der Gewässerlauf durch einen alten Baumbestand. Dabei wird ein bereits vernässter Bereich, evtl. ein alter Bachlauf, in die Strecke einbezogen. Vor dieser letzten Gewässerstrecke soll eine Fischruhezone angelegt werden, die über einen Durchlass DN 500 an den Umfluter angeschlossen ist.

Zur Erhöhung der Strömungsvielfalt sind einzelne Findlinge und Findlingsgruppen im Gewässerbett vorgesehen.

Es wird eine durchgehende Stein- und Kieslage von mindestens 30 bis 50 cm ausgebildet. Sie besteht aus unsortiertem Naturmaterial der Körnung 2 – 300 mm, die auch aus mehreren Fraktionen vor Ort gemischt werden kann.

 

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